Geschichte

Die Geschichte der deutschen Filzindustrie und der heutigen VFG wurde in den Anfangsjahren von ihrem Unternehmensgründer Hans Haehnle und seiner Ehefrau Lina Haehnle wesentlich geprägt. Mit einer vorzeitigen Volljährigkeitserklärung gründete Haehnle 1858 bereits als 20-jähriger das eigene Unternehmen, die Württembergische Wollfilzmanufaktur. Zuvor hatte er eine Berufsausbildung als Färber absolviert und anschließend eine längere Bildungsreise unternommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte er, verursacht durch neue Einsatzbereiche des Filzes und der damit verbundenen gestiegenen Nachfrage, das Unternehmen kontinuierlich erweitern. Nach dem Zukauf verschiedener anderer Unternehmen im In und Ausland wurde das Unternehmen 1881 zur Vereinigte Wollfilzfabriken Aktiengesellschaft umgewandelt.

Auch außerhalb des Unternehmens war Haehnle sehr engagiert. So gehörte er der Handelskammer an und war über mehrere Jahre demokratischer Reichs- und Landtagsabgeordneter. Darüber hinaus war er stets um das Wohl seiner Arbeiter bemüht. So entstanden z.B. mit Mitteln des Unternehmens zahlreiche Arbeiterwohnungen. Seine Frau Lina unterstützte ihn bei diesen Aktivitäten tatkräftig. Unter anderem wurde eine Krippe errichtet, in der nicht nur die Kinder der eigenen Arbeiter betreut wurden.

Ein weiteres Betätigungsfeld von Lina Haehnle war der Naturschutz. So wurde von ihr der Bund für Vogelschutz (heute Naturschutzbund Deutschland, NABU) gegründet und sie hat wesentlich zur Bildung des Naturschutzgebietes Federsee bei Bad Schussenried beigetragen.


Vereinigte Filzfabriken AG
Giengener Weg 66
89537 Giengen
Germany

Telefon +49 7322 144-0
Telefax +49 7322 144-102

info@vfg.de

www.vfg.de